Zuckertang

lateinisch: Laminaria saccharina

 

Englisch: Kombu Royal

Deutsch: Zuckertang, Königskombu

Zuordnung: Braunalge, Makroalge

 

Lebensraum:

Mit ca. 300 verschiedenen Arten trifft man die Kombu in allen Meeren der Erde. Der Zuckertang lieb eher die kälteren Gewässer und ist daher im Nordatlantik und in der Nordsee zu Hause. Er eignet sich bestens um Angebot zu werden. In Kiel gibt es eine kleine Algenfarm für die Kosmetikherstellung, die den Zuckertang anbaut. Aber auch in der Bretagne, Island und Norwegen wird der Zuckertang kommerziell angebaut.

 

Merkmale / Beschreibung:

Die Kombu kann bis zu mehreren Metern Lang werden. Die Färbung des Blatt reicht von einem hellen Gold bis zu einem Dunkelbraun. Die Blattstruktur ist sehr auffällig mit einem welligen Rand, der an Flügel erinnert. Der Zuckertang hat eine leicht süßliche Note, was ihm auch den Namen einbrachte.

 

Vorkommen:

Weltweit findet man eine der ca. 300 Arten der Kombu.

 

Inhaltsstoffe:

Bekannt ist die Kombu für Ihren zum Teil sehr hohen Jodgehalt. Mineralstoffe wie  Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Spurenelemente wie Mangan, Zink, Chrom und Kupfer stecken ebenso im Zuckertang.

 

Nutzung:

In der Küche:

Japans Küche ohne die Kombu ist nicht vorstellbar. Mit der Kombu wird die Dashibrühe hergestellt, welche als natürlicher Geschmacksverstärker(Umami)  an fast jedes Essen gehört. Anders als das bekannt vergorene Getränk, wird in Japan der KOMBU-CHA aus der Kombu- Alge hergestellt.

In der Medizin:

Der hohe Jodgehalt macht diese Alge zu einer natürlichen Quelle bei Jodmangelerscheinungen, wie z.B. den Kropf.

Verringerung des Jodgehaltes in Algen: Durch langes und mehrfaches wässern, sowie durch kochen der Algen kann der Jodgehalt der Algen um bis zu  95 % gesenkt werden. Jod ist NICHT hitzebeständig.